Pedographie – Fußdruckmessung bei Fußschmerzen und Fehlbelastungen

Schmerzen Ihre Füße beim Gehen, Stehen oder Sport? Oder besteht der Verdacht, dass eine Fehlbelastung der Füße zu Beschwerden an Knien, Hüfte oder anderen Bereichen des Bewegungsapparates beiträgt?

Mit einer Pedographie, auch Fußdruckmessung genannt, lässt sich untersuchen, wie sich der Druck unter Ihren Füßen beim Stehen und in der Bewegung verteilt.

In der Ortho Praxis Nippes in Köln nutzen wir die Pedographie, um auffällige Belastungsmuster und Druckspitzen zu erkennen. Die Ergebnisse können die orthopädische Untersuchung ergänzen und dabei helfen, weitere Behandlungsmaßnahmen individuell zu planen.

Ihre Fragen, unsere Antworten:

  • Was ist eine Pedographie?

    Die Pedographie ist eine computergestützte Messung der Druckverteilung unter den Füßen.

    Dabei erfassen Sensoren, welche Bereiche des Fußes wie stark belastet werden. Die Untersuchung kann sowohl im Stand als auch während des Gehens durchgeführt werden. Genau diese beiden Anwendungsformen nennt auch die Praxis auf ihrer bisherigen Seite.

    Dadurch entsteht ein detailliertes Bild der individuellen Fußbelastung. Unterschiede zwischen beiden Füßen, auffällige Druckspitzen oder ein verändertes Abrollverhalten können sichtbar gemacht werden.

    Die Pedographie ergänzt dabei die ärztliche Untersuchung – sie ersetzt sie nicht.

  • Wann kann eine Fußdruckmessung sinnvoll sein?

    Eine Pedographie kann insbesondere sinnvoll sein, wenn Beschwerden beim Stehen, Gehen oder bei sportlicher Belastung auftreten.

    Mögliche Anwendungsbereiche sind:

    • Fußschmerzen

    • Fersenschmerzen

    • Beschwerden beim Gehen oder Laufen

    • auffällige Druck- oder Belastungsstellen

    • Fußfehlstellungen wie Senk-, Platt- oder Hohlfuß

    • wiederkehrende Überlastungsbeschwerden

    • Beschwerden beim Abrollen des Fußes

    • Kontrolle und Planung einer Einlagenversorgung

    • sportbedingte Fußbeschwerden

    Auch bei Patienten mit diabetischer Neuropathie kann die Druckverteilung unter den Füßen von besonderer Bedeutung sein. Dieser Anwendungsbereich wird bereits auf der bestehenden Praxisseite genannt. 

  • Was kann eine Pedographie zeigen?

    Bei der Fußdruckmessung können unter anderem folgende Aspekte beurteilt werden:

    • Verteilung der Belastung unter dem Fuß

    • Druckspitzen an einzelnen Bereichen

    • Unterschiede zwischen linkem und rechtem Fuß

    • Belastung von Vorfuß und Ferse

    • Abrollverhalten beim Gehen

    • mögliche Fehl- und Überbelastungen

    Wichtig ist dabei: Eine auffällige Druckverteilung ist nicht automatisch die Ursache von Schmerzen.

    Die Messergebnisse müssen deshalb immer zusammen mit Ihren Beschwerden und dem orthopädischen Untersuchungsbefund beurteilt werden.

  • Pedographie bei Fuß- und Fersenschmerzen

    Fußschmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Nicht immer lässt sich allein anhand des Ortes der Schmerzen erkennen, wodurch die Beschwerden entstehen.

    Die Pedographie kann zusätzliche Informationen darüber liefern, wie der Fuß tatsächlich belastet wird.

    Bei Schmerzen im Vorfuß oder an der Ferse kann beispielsweise untersucht werden, ob einzelne Bereiche während des Stehens oder Gehens besonders hohen Druckbelastungen ausgesetzt sind.

    Die Ergebnisse können anschließend in die weitere Diagnostik und Therapieplanung einbezogen werden.

  • Pedographie bei Fußfehlstellungen

    Senkfuß, Plattfuß oder Hohlfuß können die Belastungsverteilung des Fußes verändern.

    Ob eine sichtbare Fußfehlstellung tatsächlich behandlungsbedürftig ist, lässt sich jedoch nicht allein anhand ihrer Form beurteilen. Entscheidend sind unter anderem Beschwerden, Funktion und individuelle Belastung.

    Eine Fußdruckmessung kann dabei zusätzliche Informationen liefern und zeigen, wie sich der Fuß unter Belastung verhält.

  • Pedographie für individuell angepasste Einlagen

    Ein häufiger Einsatzbereich der Pedographie ist die Planung einer individuellen Einlagenversorgung.

    Die Messung kann zeigen, an welchen Stellen des Fußes hohe Belastungen auftreten und welche Bereiche gegebenenfalls gezielt unterstützt oder entlastet werden sollten.

    Die Daten können dadurch eine Grundlage für die individuelle Anpassung orthopädischer Einlagen oder anderer Maßnahmen bilden. Auch die bisherige Praxisseite nennt die Anpassung von Einlagen und Schuhmodifikationen als möglichen Einsatzbereich der Untersuchung. 

    Eine Pedographie bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Einlagen notwendig sind. Ob eine Einlagenversorgung sinnvoll ist, wird anhand des gesamten Befundes entschieden.

  • Fußdruckmessung für Läufer und Sportler

    Beim Laufen wirken bei jedem Schritt wiederholt Kräfte auf Füße und den gesamten Bewegungsapparat.

    Treten beim Training regelmäßig Fuß-, Fersen- oder andere belastungsabhängige Beschwerden auf, kann eine Pedographie Hinweise auf auffällige Druck- und Belastungsmuster liefern.

    Je nach Fragestellung kann die Fußdruckmessung mit einer weiterführenden Bewegungsanalyse kombiniert werden. Die Praxis bietet eine solche Analyse von Gang-, Lauf- und Sportbewegungen mithilfe von Sensor- und Videotechnik ebenfalls an. 

    Dabei geht es nicht darum, einen vermeintlich „perfekten“ Laufstil vorzugeben. Entscheidend ist, mögliche Zusammenhänge zwischen Ihren Beschwerden und dem individuellen Bewegungs- und Belastungsmuster zu erkennen.

  • Pedographie oder Bewegungsanalyse – was ist der Unterschied?

    Beide Untersuchungen beschäftigen sich mit Bewegung und Belastung, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte.

    Bei der Pedographie steht die Druckverteilung unter den Füßen im Mittelpunkt. Sie zeigt, welche Bereiche des Fußes beim Stehen und Gehen wie stark belastet werden.

    Die Bewegungsanalyse betrachtet dagegen den Bewegungsablauf umfassender. In der Ortho Praxis Nippes werden dabei unter anderem Gang-, Lauf- oder Sportbewegungen mit Sensor- und Videotechnik untersucht. 

    Welche Untersuchung sinnvoll ist oder ob eine Kombination zusätzliche Informationen liefert, hängt von Ihren Beschwerden und der jeweiligen Fragestellung ab.

Wie läuft eine Pedographie ab?

  1. Gespräch und orthopädische Untersuchung: Zunächst besprechen wir Ihre Beschwerden und untersuchen Ihre Füße sowie ggf. weitere Bereiche des Bewegungsapparates.

  2. Fußdruckmessung: Anschließend wird die Druckverteilung unter Ihren Füßen mithilfe der computergestützten Messtechnik erfasst. Je nach Fragestellung betrachten wir die Belastung im Stand und während der Bewegung.

  3. Auswertung der Druckverteilung: Die Messdaten zeigen, welche Bereiche Ihrer Füße besonders stark oder unterschiedlich belastet werden und ob Auffälligkeiten im Belastungs- oder Abrollverhalten bestehen.

  4. Besprechung der Ergebnisse: Die Messwerte werden gemeinsam mit dem orthopädischen Befund beurteilt.

Auf dieser Grundlage besprechen wir mit Ihnen, ob und welche weiteren Maßnahmen sinnvoll sein können.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedographie und Fußdruckmessung?

    Im Praxisalltag werden die Begriffe häufig synonym verwendet. Bei der Pedographie wird die Druckverteilung unter den Füßen computergestützt erfasst und ausgewertet.

  • Ist eine Pedographie schmerzhaft?

    Nein. Bei der Untersuchung wird lediglich die Druckverteilung unter Ihren Füßen gemessen. Es findet kein Eingriff in den Körper statt.

  • Wird die Fußdruckmessung im Stehen oder beim Gehen durchgeführt?

    Die Pedographie kann sowohl die Druckverteilung im Stand als auch während der Bewegung erfassen. Die Ortho Praxis Nippes setzt die Untersuchung für beide Situationen ein. 

  • Was erkennt man bei einer Fußdruckmessung?

    Die Untersuchung kann beispielsweise Druckspitzen, Seitenunterschiede und auffällige Belastungsmuster sichtbar machen. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam mit Ihren Beschwerden und dem orthopädischen Befund beurteilt.

  • Kann eine Pedographie Fußfehlstellungen erkennen?

    Die Pedographie kann zeigen, wie der Fuß unter Belastung beansprucht wird. Die Diagnose einer Fußfehlstellung erfolgt jedoch nicht allein aufgrund der Druckmessung, sondern im Zusammenhang mit der orthopädischen Untersuchung.

  • Brauche ich nach einer Pedographie Einlagen?

    Nicht automatisch. Die Untersuchung liefert zunächst Informationen über Ihre individuelle Fußbelastung. Ob Einlagen oder andere Maßnahmen sinnvoll sind, wird anschließend anhand des gesamten Befundes entschieden.

  • Kann eine Pedographie bei Fersenschmerzen sinnvoll sein?

    Ja, abhängig von der Ursache der Beschwerden kann die Messung zusätzliche Informationen zur Belastungsverteilung im Bereich der Ferse liefern. Sie ist dabei ein Bestandteil der Diagnostik und ersetzt nicht die ärztliche Untersuchung.

  • Ist die Pedographie auch für Sportler geeignet?

    Ja. Die bestehende Praxisseite nennt Sportler ausdrücklich als eine Patientengruppe, bei der eine Fußdruckmessung eingesetzt werden kann. Bei komplexeren sportbezogenen Fragestellungen kann zusätzlich eine Bewegungsanalyse sinnvoll sein.

  • Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Pedographie?

    Ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden, hängt von der jeweiligen Versicherung und der medizinischen Situation ab. Über mögliche Kosten und die Abrechnung informieren wir Sie vor der Untersuchung.

Ihr Termin

  • Terminvereinbarung

    Sie haben Fußschmerzen, Beschwerden beim Gehen oder Laufen oder möchten Ihre individuelle Fußbelastung genauer untersuchen lassen?

    Mit einer Pedographie können wir die Druckverteilung unter Ihren Füßen analysieren und die Ergebnisse gemeinsam mit Ihrem orthopädischen Befund beurteilen.

  • Doctolib

    Bitte vereinbaren Sie Termine online über Doctolib. Wir bitten um Verständnis, wenn die Termine / Vormerkungen ausgebucht bzw. die Kapazitäten erschöpft sind und wir Ihnen keinen sofortigen Termin anbieten können. Wir sind bemüht, die Termine für Notfälle unter einer Woche zu halten. Für weitere Fragen steht Ihnen das Praxisteam gerne zu Verfügung.

  • Ortho Praxis Nippes | A. Redwan

    Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie
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    Wir bieten ein breites Spektrum der orthopädischen Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungs- und Stützapparates an.